Fallstudien & Prozesse

Unser Geschäftsmodell: Praxis, Szenarien, Ergebnisse

Grundkonzept und Struktur

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KurHubWald setzt auf modulare Programme, die sich an realen Fallbeispielen orientieren. Der Schwerpunkt liegt auf wiederholbaren Abläufen: Aufnahme und Erstdiagnose, Zieldefinition, Wochenpläne mit Waldaktivitäten, wöchentliche Evaluierung und Übergabe an Pflege oder Hausarzt. Jede Phase ist dokumentiert, um die Praxis nachvollziehbar zu machen.

Beispiel: Ein Standardprogramm zur Sturzprävention umfasst Eingangstests, dreimal wöchentliche Balance- und Kraftübungen in kombinierten Wald-Szenarien und eine Abschlussanalyse mit Empfehlungen für Zuhause.

Tagesablauf und Betreuungsszenarien

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Der Tagesablauf ist in klaren Blöcken organisiert: Morgenroutine, angeleitete Bewegungsprogramme, Ruhephasen und begleitete Spaziergänge. Betreuungsszenarien sind so angelegt, dass sie reale Alltagssituationen simulieren und damit direkte Transferleistungen in den Alltag fördern.

  • Morgenassessment und Mobilitätscheck
  • Therapeutische Waldspaziergänge mit Schwerpunkt Gleichgewicht
  • Abendliche Reflexion und Dokumentation für Angehörige

Diese Struktur erlaubt es, jedem Gast ein individualisiertes Programm zuzuweisen, das auf klaren, wiederholbaren Schritten basiert und durch Dokumentation für Pflegekräfte nachvollziehbar bleibt.

Fallstudien als Lernbasis

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Anhand konkreter Fälle entwickeln wir Musterpläne, die in vergleichbaren Situationen angewendet oder angepasst werden können. Ein typischer Fall umfasst Evaluation, Zielsetzung, Interventionen und Bewertung der Ergebnisse in definierten Zeitspannen.

Praxisbeispiel: Gangstabilität innerhalb von vier Wochen verbessern

Solche Fallstudien liefern nicht nur Orientierung für neue Gäste, sondern sind auch Grundlage für interne Schulungen und die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Angebote.

Zusammenarbeit mit Angehörigen und Ärzten

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KurHubWald legt Wert auf transparente Kommunikation: wir erstellen Berichte mit Handlungsempfehlungen, die direkt an betreuende Ärzte oder Angehörige übermittelt werden.

In praktischen Übergabeszenarien üben wir Transferhandlungen, damit Angehörige nach dem Aufenthalt konkrete Hilfestellungen leisten können.

Praxisorientierte Übergaben

Diese Übergaben enthalten klare Schritte, physiotherapeutische Anleitungen und Hinweise für die häusliche Umgebung, um den individuellen Alltag sicherer zu gestalten.

Sicherheits- und Risikomanagement

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Sicherheit hat Priorität: alle Aktivitäten werden vorab auf Eignung geprüft, Notfallpläne sind vorhanden und das Personal ist in Erstversorgung geschult.

Im Feldbetrieb nutzen wir standardisierte Checklisten, um Gefahrenquellen zu identifizieren und die Übungen sicher durchzuführen.

Personal und Ausbildung

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Unser Team besteht aus Pflegefachkräften, Physiotherapeuten und Betreuern mit Erfahrung in geriatrischen Szenarien. Fortbildungen basieren auf realen Fallbeispielen und klinisch erprobten Methoden.

  • Pflegepersonal mit Schwerpunkt Geriatrie
  • Physiotherapeuten für Mobilitätsförderung
  • Betreuer für Alltagsunterstützung und soziale Begleitung

Diese Zusammensetzung erlaubt abgestimmte Programme, die in ihrer Praxisnähe sowohl für Gäste als auch für Angehörige nachvollziehbar sind.

Buchung, Kosten und Aufenthalt

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In praktischen Fallstudien beschreibt KurHubWald, wie ein waldbasiertes Genesungsprogramm für Seniorinnen und Senioren Schritt für Schritt aufgebaut wird. Beispiel: eine sechswöchige Mobilitätskur für Personen mit chronischen Kniebeschwerden. Beginn: individuell reduzierte Bewegungseinheiten im Wald, gefolgt von physiotherapeutischen Anwendungen in unserem Haus. Messbare Ziele wurden in drei Szenarien definiert: Schmerzreduktion bei Alltagsbelastung, Verbesserung der Gehstrecke und Steigerung sozialer Teilhabe. Die Ergebnisse wurden mit standardisierten Skalen dokumentiert und dienen als Vorlage für ähnliche Programme in anderen Regionen der Schweiz.

Ein weiteres Praxisbeispiel zeigt ein post-operatives Erholungsprogramm nach Hüft-TEP mit Fokus auf naturgestützte Rehabilitation. Patienten durchlaufen ein klar strukturiertes Szenario: postoperative Frühmobilisation, kontrollierte Waldspaziergänge mit begleiteter Atemtherapie sowie wöchentliche Gruppensitzungen zur Anpassung der Übungen. Die Fallstudie hebt auch organisatorische Anforderungen hervor: Kooperation mit Hausärzten, abgestufte Betreuung durch Pflege und Physiotherapie sowie Anpassungen an saisonale Wetterbedingungen.